ESELHALTUNG - DER SCHLAF

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Der Schlaf –

Einer der wichtigsten Haltungskriterien (neben Fütterung, Bewegung und Gesellschaft) in der Eselhaltung ist der gute und tiefe Schlaf.

Das fehlende richtig-zur-Ruhe-kommende hat enorme negative Auswirkungen auf die Gesundheit.

Dabei gibt es zwei fundamentale Dinge zu beachten:

1. gibt es für jeden Esel eine Liegefläche, die er gerne nutzt und dort auch richtig zur Ruhe kommt? Die Liegefläche sollte trocken und nachgebend sein. Meine Esel liegen am liebsten im warmen Sand draußen oder im dicken, trockenen Stroh- oder Spänebett drinnen.

2. ist die Herde so gut zusammengestellt, dass jedes Tier wirklich zur Ruhe kommt?

Offensichtliche Störefriede sind schnell zu erkennen, aber auch da muss nochmal genauer beobachtet werden, warum sich ein Störefried als solcher verhält. Da greifen wieder die anderen Haltungsbedingugen wie Fütterung, Bewegung, Soziale Bindungen, Beschäftigung, und müssen überprüft werden. Es gibt aber auch sehr subtile Stressfaktoren. Diese können durch andere Tiere, Tierarten oder einfach durch unterschiedliche Ansprüche der Geschlechter männlich/weiblich verursacht werden. Eine falsche Infrastruktur kann ebenso zu Stress führen: Bodenbeschaffenheit, fehlender Wind- und Wetterschutz, Gurselfaktor.

Manches Defizit lässt sich erst richtig durch „abwesende“ Beobachtung erkennen kann. Um das zu sehen habe ich im Stall Kameras aufgehängt. Damit kann ich auch in Abwesenheit die Tiere beobachten und so ihren individuellen Schlafrhythmus sehen.








völlige Eintracht in unserer Männergruppe bestehend aus Eseln, Pferden, Ponys und Muli:














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Letzte Änderung: 30.01.2025